Microsoft Word - 210720 Hawk AI Statement zu EU Geldwäsche-Behörde - DRAFT-HAWK.docx

EU-Kommission will Geldwäschebekämpfung ver- schärfen – Innovationsdruck auf Banken steigt

Statement von Tobias Schweiger, CEO des Anti-Geldwäsche-Softwareunternehmens Hawk AI

München, 20.7.21 – Seit einigen Tagen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Die EU-Kommission plant eine Verschärfung der Geldwäsche-Regulierung, hat gar vor, das Thema aus der Europäischen Bankenaufsicht in eine eigenständige Behörde (Anti-Money-Laundering Authority, kurz AMLA) auszulagern. Ihre Aufgabe: Die Einrichtungen und Behörden der EU-Mitgliedstaaten zu koordinieren und sie erfolgreicher zu machen beim Kampf gegen Finanzkriminalität und Terrorfinanzierung.

Tobias Schweiger, Mitgründer und CEO des Münchner Softwareunternehmens Hawk AI (www.hawk.ai), das Banken und Zahlungsdienstleistern eine Plattform für die Transaktionsüberwachung mithilfe von Cloud-Technologien und Künstlicher Intelligenz bietet, begrüßt die Entwicklung: „Es ist absolut im Sinne einer effektiveren Bekämpfung der Geldwäsche, wenn die Europäische Union künftig zu mehr Gemeinsamkeit in der Umsetzung findet. Die Neufassung der Regulierung sollte aber auch einen Neustart in der AML-Praxis von Finanzinstituten auslösen. Was nämlich dringend gebraucht wird, sind rechtliche Rahmenbedingungen für den sicheren Informationsaustausch zwischen den Banken und eine technische Infrastruktur, die Milliarden von Transaktionen effektiv und gemeinsam überwachen kann.“

Die Anti-Geldwäsche-Lösungen der meisten Banken auch in Deutschland sind technisch veraltet und erfüllen längst nicht mehr die gestiegenen Anforderungen an eine vorausschauende Erkennung verdächtiger Transaktionen und die effiziente Prüfung von Millionen Zahlungsvorgängen täglich. „Im Rahmen der offenbar geplanten neuen EU-Geldwäsche-Verordnung werden die regulatorischen Anforderungen an Banken weiter steigen und mit ihnen, so hoffe ich, der Innovationsdruck“, sagt Hawk AI CEO Tobias Schweiger. „Mit den vorherrschenden Legacy-Systemen werden sie der Sache nicht gerecht, denn die produzieren enorme Mengen an falsch-positiven Alarmen und überlasten die Anti-Geldwäsche-Abteilungen mit irrelevanten Vorgängen. Es ist höchste Zeit für einen Neustart in diesem zentralen Compliance-Bereich.“

Die Rahmenbedingungen für einen solchen Neustart sind gut, sagt Tobias Schweiger: „Es ist heute rechtlich zulässig und technisch im Rahmen der von vielen Banken angestrebten Cloud-Strategien auch möglich, die Transaktionsüberwachung auf einer zeitgemäßen technischen Basis laufen zu lassen.“

Hawk AI CEO Tobias Schweiger steht Ihnen gern für weitere Erläuterungen und Statements oder für ein Hintergrundgespräch zum technischen Stand der Geldwäscheprävention in deutschen und europäischen Banken zur Verfügung.

E-Mail oder Anruf genügt.

Hawk AI Medienkontakt Oseon Natalie Kraus / Tapio Liller hawkAI@oseon.com +49-69-34 86 909-23 / -11

Über Hawk AI Hawk AI entwickelt und betreibt eine cloudbasierte Softwarelösung zur automatisierten Erkennung von Verdachtsfällen von Finanzkriminalität. Mit Hawk AI können Finanzinstitute ihre Transaktionsüberwachung effizienter gestalten und regulatorische Compliance sicherstellen. Die Software von Hawk AI nutzt eine Kombination aus bewährten regelbasierten Prüfprozessen und künstlicher Intelligenz, um verdächtige Zahlungsvorgänge in Echtzeit zu erkennen und leitet entsprechende Alarme an Spezialisten für Finanzkriminalität zur Untersuchung weiter. Die Lösung reduziert die Fehlalarmquote im Vergleich zu herkömmlichen AML-Lösungen drastisch. Hawk AI wurde 2018 von den erfahrenen Fintech-Unternehmern Tobias Schweiger und Wolfgang Berner in München gegründet und arbeitet mit Finanzinstituten und Partnern wie North American Bancard, Ratepay, Modularbank und SIX zusammen. Im Juni 2021 sicherte sich Hawk AI eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 10 Mio. USD von BlackFin Capital Partners und Picus Capital.